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  • »sale llmmd« ist der Autor dieses Themas

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1

Dienstag, 28. Januar 2014, 20:04

Wie und wie oft soll ich füttern

Liebe Anglerkolegen,


Ich bin vor kurzen nach Braunau am Inn übersiedelt, da jetzt mein Haugewässer 80 km entfernt ist habe ich mir eine andere Jahreskarte am INN (Altgewässer) zugelegt.
Die Altgewässer haben in durchschnitt eine Tiefe von 1 - 5 Meter.
Von Fischern hörte ich das es recht schwer ist am Inn Altgewässer einen Karpfen zu überlisten.
Habe mir so vorgestellt das ich ab März mit Mais und Chunks füttere.

Meine Frage wäre:
Hat jemand Erfahrung mit die Altgewässer bzw. wie soll ich mit dem Füttern vorgehen und wieviel ????? da ich es nicht weit habe ( 1 km. ) so zu sagen würde das Anfüttern täglich möglich sein.

Würde mich über zahlreiche Antworten und Tipps freuen.
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2

Dienstag, 28. Januar 2014, 22:02

RE: Wie und wie oft soll ich füttern

Unter der Voraussetzung, daß ich das richtig verstanden habe ....
Altgewässer = Altarm vom Inn = stehendes Gewässer?

Wenn ja und es täglich möglich ist würde ich ab März 1-2 Handvoll mit Mais oder anderen Partikel anfüttern (Chunks würde ich erst ab April dazumischen, hängt aber von der Temperatur und der Wetterlage ab!). Ich würde im März sogar überhaupt statt den Chunks eher Boilies verwenden.

Am besten 2-3 verschiedene Stellen anfüttern (1x. Tiefe, 1x Flachwasser, einmal bei einer Kante, etc ...). Je später es dann in den Sommer geht, umso mehr kannst Du die Menge dann erhöhen (und dann die Chunks, Boilies, etc dazumischen).

Wenn du im Fluss Inn fischen möchtest, reichen 1-2 Handvoll nicht ......

So würde ich mal beginnen (und jeder wird es anders machen .... :D ) und dann zwischendurch schauen, wie die Fangergebnisse in den ersten Wochen aussehen .....
LG
Strikerhoffi

  • »sale llmmd« ist der Autor dieses Themas

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3

Mittwoch, 29. Januar 2014, 10:03

RE: Wie und wie oft soll ich füttern

Hallo Martin

Das ist richtig mit den Altarm von INN stehendes Gewässer.

Ist das nicht wenig 1-2 Handvoll Mais ?
Habe mir gedacht so ca. ein halbes Kilo am Tag oder ist das zu viel ?
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letti

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4

Mittwoch, 29. Januar 2014, 11:39

Bei diesem thema gehen die meinungen oft auseinander!
Ich persönlich halte das was dir der martin vorgeschlagen hat für richtig!
Bin kein freund der leute die regelrecht ihr futter reinschütten so das es wasser schon zu gären beginnt,
Denke das die qualität vom futterplatz weitaus wichtiger ist als die quantität vom futter!
Lieber regelmässig ein bisschen als die karpfn unter futter zu begrabeb!
Ist aber nur meine persönliche meinung!!

Lupus

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Mittwoch, 29. Januar 2014, 13:07

zu 90 % macht im zeitigen Frühjahr das genaue Beobachten was aus.

Schauen, schauen und nochmals schauen, und wenn man 5 Stunden zum Fischen Zeit hat, lieber 2 Stunden intensiv beobachten und nur den Rest fischen.

Karpfen sind richtige Strawanzer um diese Jahreszeit und da auch das Wetter sehr wechselhaft ist, sind auch die Temperaturen sehr wechselhaft und es kann sein, dass Du "heute" Karpfen im Seichten am Schilfrand fängst, und morgen ist dort Sense und sie sind in einer tiefen Rinne.

Als Anfänger hatte ich auch gedacht, dass häufiges Futter oder Futtermenge automatisch Karpfenerfolg bedeutet.

Wie sind mir die Augen aufgegangen, als ich damals einen Platz eine Woche lang gefüttert hatte, und nur handlange Rotäugln fing, während 100 m Weiter welche, die nicht gefüttert hatten, ordentlich fingen und jeder bald ihre 2 Karpfen hatten.

Daher kann ein halbes Kilo an einem Platz, wo sich zu der Zeit wohl keine Fische befinden, genau das halbe Kilo zuviel bedeuten, was vor sich dann hinschimpelt und die Wasserqualität schädigt.

Daher fisch ich schon lange im Frühjahr nur mehr mit zwei Handvoll direktem Füttern vor Ort, wenn mir mein 6. Sinn gesagt hat, dass ich dort wahrscheinlich was fangen werde.

Und den 6. Sinn kann man sich eh leicht erarbeiten. Schaun, wo Blaserln aufgehen, wo vielleicht gar ein Karpfen "rollt", oder wo das Wasser irgendwie trüber ist als sonst, und es nach Karpfen "riecht".

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Mittwoch, 29. Januar 2014, 18:57

Zitat

Original von Lupus
zu 90 % macht im zeitigen Frühjahr das genaue Beobachten was aus.


Das habe ich natürlich vergessen zu schreiben .... )Oh :D

@Sascha: ein 1/2 kg pro Tag im März (insbesondere wenn es noch kalt ist) zu füttern, wirst Du dem Gewässer wahrscheinlich keinen Gefallen tun ....... Io)
LG
Strikerhoffi

  • »sale llmmd« ist der Autor dieses Themas

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7

Mittwoch, 29. Januar 2014, 19:14

Danke Leute für die Infos.
Dann werde ich das auch mal so machen.
Habe mir halt nur Gedacht das ich mehr Anfüttern muss, da es am INN
recht schwer ist einen Karpfen zu überlisten.
Was für Boilies nimmts ihr zur dieser Jahreszeit her ?????????????
Auf serbische Bohne kommt die Kanone

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »sale llmmd« (29. Januar 2014, 19:16)


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Mittwoch, 29. Januar 2014, 23:48

Zitat

Original von sale llmmd
Was für Boilies nimmts ihr zur dieser Jahreszeit her ?????????????


Da wirst Du von jedem Fischer was anderes zu hören bekommen ....

Ich fische im Frühjahr lieber mit fischigen Boilies, aber das ist Geschmackssache ..... Io)
LG
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Donnerstag, 30. Januar 2014, 12:21

Wo willst du genau fischen?
Ich angle seit 18 Jahren am Inn und kenne mich da ein bißchen aus.
Im Altwasser füttere ich garnicht vor, ein schöner Futterballen pro Rute reicht völlig.
Wichtig ist das du so nahe wie möglich am Schilf liegst!
Boilies sind nicht zu empfehlen, am meisten fange ich mit Karpfenteig am Haar!

  • »sale llmmd« ist der Autor dieses Themas

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10

Donnerstag, 30. Januar 2014, 13:09

Hallo Joker,


Habe mir halt Gedacht das ich am Anfang fische wo es nicht so breit ist in Laab oder kannst du mir ein anderen Tipp geben.
sind da überhaupt schöne Karpfen drin ??????????????
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »sale llmmd« (30. Januar 2014, 13:11)


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Donnerstag, 30. Januar 2014, 13:20

Meinst du die Altwasser in Hagenau?
Dort fischen fast alle mit Forelli oder Mais.
Am besten ist wenns wärmer wird viel spazieren gehen und beobachten, da findest die Karpfen ganz leicht, sobald die Sonne scheint stehen sie in den Flachen Zonen nahe am Schilf.
Am besten gehts im Frühjahr mit der Matchrute und einer leichten Posenmontage, da verirren sich auch gerne Schleien!
Wie gesagt vorfüttern ist nicht nötig, wenn dich dabei jemand sieht ist dein Platz sowieso dauerbesetzt ):hmm darum lasse ich es sein ;)

  • »sale llmmd« ist der Autor dieses Themas

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12

Donnerstag, 30. Januar 2014, 13:33

Danke für die Info
Das ist richtig mit Hagenau-
Was ist überhaupt Forelli ????????
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »sale llmmd« (30. Januar 2014, 13:35)


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13

Donnerstag, 30. Januar 2014, 14:24

Forelli = kleine Pellets für die Forellenzucht - bekommst sie im Lagerhaus für einen guten Preis .... Io)
LG
Strikerhoffi

Lupus

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Freitag, 31. Januar 2014, 06:27

So wie das Wasser beschrieben wird, scheint es ein nettes kleines Altwasser zu sein, wo es sicher Freude macht, spontan hinzuschauen, und nach ein bisschen Umschauen (Spazierengehen) einen passenden Platz zu orten für eine nette Frühjahrs-Friedfischangelei.

Ich würde als Geheimtipp (außer wenn es massenhaft Kleinbarsche gibt) auch unbedingt anbieten, an der Matchrute mit Schwimmermontage einmal statt dem meist üblichen Dosenmais (mit Forelli hab ich noch nicht gefischt) mit Wurm zu fischen. Frühjahrskarpfen lieben Wurm als Köder, und der angenehme Nebeneffekt ist, dass man, wie bereits erwähnt, auch eine schöne Schleie fangen kann, oder überhaupt immer die Spannung da ist, was da wohl gerade zu schaffen macht, wenn der Schwimmer zu tanzen beginnt.

Sich da gleich auf Anfütterungskampagnen und schwere Geschütze wie Festblei und Bolie zu konzentrieren, würde eine Verarmung der Vielfalt bedeuten. Der typische Anfängerfehler in der heutigen Zeit ist, dass viele gleich mit diesem Mitteln einsteigen. weil sie sich von den Medien blenden lassen.

Ich kannte mal einen, der für einen sehr kleinen, aber feinen Teich eine Karte ergattern konnte und gleich "mit Kanonen auf Spatzen schoss", indem er sich mit Rodpod und dem ganzen Glump aufpflanzte, wo man so schön hätte mit leichter Schwimmer- oder Grundmontage ufernah beim Schilfbereich fischen können.

Bei der eher flexibleren Fischerei an kleinen Gewässern darf man sich natürlich nicht wie ein Trampeltier bewegen und sollte sehr sachte und diskret vorgehen.

  • »sale llmmd« ist der Autor dieses Themas

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Freitag, 31. Januar 2014, 18:24

Hallo Gerhard,


Ich habe nicht vor eine Futterkampagne zu machen.
Die Matchrute wird auf jedenfalls auch ausgepackt.
Ich habe im Moment viel Zeit da ich am Bau arbeite und jetzt im Winter stempeln bin.
Ich habe auch noch nie vor gefüttert am Gewässer und wollte mir ein paar Tipps von unsern Karpfenprofis holen.
Das Altgewässer ist echt Top schöne Angelplätze,Stauden, Schilf mann kommt auch bis zum Gewässer mit dem Fahrzeug und die Jahreskarte kostet nur 65 Euro.
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Siluromaster

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Freitag, 31. Januar 2014, 19:41

Hi! Ich würde mir die Zeit nehmen alles genau zu Loten, und dann mit der Feeder Rute einen Tag auf 2 Stellen Testen (Was Kommt) danach würde Ich je nach Weißfisch Bestand einen Platz aussuchen, und dort mit Grund Futter Ballen etwas Dosen Mais und einigen Boilies (10er- 14er) eine Futter Stella Anlegen!
Pellets und Chunks sind im Kalten Wasser schlecht (Protein Gehalt und Auflöse Zeit) da ist Hanf und gekochter Mais besser! Wenn du dir Sicher bist , dass die Karpfen schon Aktiv sind , dann sind Futter Mengen bis 5 Kg kein Fehler!
Tight lines