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Oluja

Walhai

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Montag, 2. Januar 2017, 10:56

Fliegenfischen auf Barben

Hallo Fliegenfischer,

2016 habe ich ja meine ersten Barben mit der Fliege gefangen. Um eine Barbe zu verführen, musste die Fliege tief runter. Um das zu erreichen wurden an das Vorfach Bleischrotte montiert.
Allerdings ist dies eine etwas mühsame Fischerei da die Schnur, bedingt durch die Bleischrotte, oftmals ihren eigenen Weg sucht. Dann ist es mir eben ein paar mal passiert das mir die Dinger um die Ohren geflogen sind. /KoPf


Jetzt wäre meine Frage wie ihr dies macht, wenn ihr gezielt den Barben mit der Fliege nachstellt.


Danke im vorraus, Mario!

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carp82 (02.01.2017)

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Montag, 2. Januar 2017, 12:06

Ich vermeide bei der Fischerei mit schweren Npymphen oder Streamern gewöhnlich Überkopfwürfe. Um mit Rollwürfen/Unterhandwürfen auf Distanz zu kommen und wenn es dir wert ist, ist es wohl die beste Option eine Switchrute zu verwenden. Sagt dir jedoch das Bleischrot im speziellen nicht zu, oder ist dieses bei deinem Gewässer nicht erlaubt kannst du spezielle Tungsten(Wolfram)-Fliegen verwenden. Die schwersten Fliegen mit der kleinsten Oberfläche die ich kenne sind hier zu finden:
http://flywithus.ch/fliegen/nymphen/la-bomba-brown.html
Sind dir die Fliegen zu teuer, kannst du dir die Materialien dazu auch günstiger kaufen und selbst binden.
Lg.
"With my silken line and delicate hook, I wander in a myriad of ripples and find freedom." - Liu Yu

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Oluja (02.01.2017)

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Montag, 2. Januar 2017, 12:32

Servas Mario,

ich selbst hab es mit der Fliegenrute noch nicht wirklich intensiv auf Barben versucht ... hab zwar auch schon mal ein wenig im Forum recherchiert und bin da auf einige Themen dazu gestoßen ... einfach bei der Forumssuche den Beriff "Steirer Nymphe" eingeben ... da kommen dann ein paar Themen die bzgl. der Barbenfischerei mit der Fliegenrute sehr interessant sind

oder auch in der Google Suche den Begriff "hans van klinken leadhead" eingeben ... diese Nymphe soll auch sehr gut auf Barben gehen )jAja

soviel ich zu dem Thema bisher herausgelesen habe ist es sehr hilfreich wenn man solche Nymphen verwendet, da sie "up side down" am Gewässergrund dahinhoppeln und nicht so viele Hänger verursachen ... von der Anbietetechnik her auch eher simpel gehalten ... ein grober Ablauf: wenn du die Fische "erspottet" hast ein paar Meter überwerfen und die Nymphe an den Fischen vorbeihoppeln lassen ... sobald die Schnur "stehenbleibt" anschlagen

ich werde das heuer sicher auch wieder ein paar mal ausprobieren ... kenne da ein paar sehr gute Stellen in meinem Donaurevier wo ich immer sehr dicke Barben erspäht habe ... aber bisher haben sie alle meine angebotenen Köder respektlos ignoriert )jAaa )jAja

Oluja

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Montag, 2. Januar 2017, 12:54

Hallo,

zwei Antworten aber sehr viel Input für mich. Danke mal dafür.
Die Nymphen die du da gepostet hast Viktor, schauen sehr gut aus. Was die Switchrute angeht, musste ich zuerst mal googeln um zu erfahren was es damit auf sich hat.




Reinhard ja die Suche im Forum hätte ich eigentlich auch verwenden können. )jAja Danke für deine Suchtipps. Auch ich möchte es diese Saison wieder vermehrt mit der "gründendel" Nymphe auf Barben versuchen. Nicht nur Barben stehen gerne unten. Auch die großen Salmoniden stehen desöfteren mitten im Barbenschwarm. Kann dann gut möglich sein das eine Forelle mitten im Barbenschwarm gefangen wird.


Jedenfalls macht dies Lust auf mehr und ich freue mich bereits auf kommende Saison und eure Berichte.


Gruß, Mario!

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hard (02.01.2017)

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Montag, 2. Januar 2017, 13:59

Eine Switchrute ist grundsätzlich eine Zweihandrute in einer vergleichsweise niedrigen Schnurklasse. Mit dieser kann man mit rightig geworfenen Unterhandwürfen große weiten erzielen. "Switch" heißen sie wohl deswegen, weil man "switchen" kann. Also mit der man überkopf und unterhand werfen kann.
Ich bin eher selten im Forum unterwegs, weshalb ich nicht beurteilen kann in wie weit deine erfahrung mit der Fliegenfischerei reicht. Ein Video zum rollwurf findest du aber hier:
https://www.youtube.com/watch?v=aRaCV5c63mY
Das korrekte laden der Rute und das timing spielen hier eine sehr große Rolle.
Grundsätzlich halte ich nicht viel von Fliegen, die für eine spezielle Fischart gebunden wurden. Genau hinschauen, was in dem Gewässer an Nahrung vorkommt ist viel wichtiger. Schemenhafte Formen von Nymphen die ein möglichst großes Spektrum an Arten imitieren fangen mir die meisten Fische. Ob der Fisch beim beißen meine Fliege dann für eine Maifliegenlarve, einen Steinklammerer oder etwas anderes hält ist mir egal.
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