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Tschiste

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1

Mittwoch, 26. Mai 2010, 10:34

Trockenfliegenfischen

Das Trockenfliegenfischen ist sicherlich die spannendste Variante der Fliegenfischerei.
Weil man nur auf Sicht und beobachten fischt und wirklich auf jede Veränderung der Wasseroberfläche achten muss. Ringe, Buckel, schlürfen, platschen etc.
Bei der Köderwahl sollte man sich auch nach der Umgebung orientieren, was für Fliegen schlüpfen, welche Käfer sitzen auf den Blättern, sind die Ameisen auf Hochzeitsflug und noch vieles mehr das man mit offenen Augen entdecken kann.
Es ist eine wunderbare Fischerei bei der man wirklich mit der Umgebung im Einklang sein muss.

Beim Trockenfliegenfischen werden schwimmende Schnüre ( Floating Lines ) und schwimmende Vorfächer eingesetzt.

Die Spitze des Vorfachs muss auf ca. 20cm entfettet sein, das es einsinken kann. Wenn das Vorfach auf der Oberfläche aufliegt entstehen Reflektionen die den Fisch verscheuchen können.
Beim Trockenfliegenfischen wird die Fliege auf dem Wasser treibend dem steigenden Fisch angeboten. Idealerweise setzt man die Fliege etwas vor dem Zielfisch auf und lässt diese in das Gesichtsfeld des Fisches treiben.
Forellen nehmen Nahrung die aus fast jeder Richtung antreibt und sind auch bereit bis zu 1 Meter dafür seitlich auszuscheren, Äschen sind da viel genauer, sie nehmen Nahrung meist nur wenn sie genau von vorne auf sie zutreibt und sich in ihren Sichtfenster befindet.

Äschen sind zudem noch extrem Vorfachscheu, wenn das Vorfach über sie wegtreibt ist sie gleich vergrämt. Nimmt der Fisch die Fliege, so entsteht ein Ring, ein Schwall oder nur ein kleiner Buckel an der Stelle wo sich unsere Fliege gerade befindet.

Um den Fisch zu Haken reicht meistens ein anheben der Rute und der Fisch hakt sich in seiner Flucht selbst. Ein richtiger Anhieb sollte nur auf größere Distanzen erfolgen da beim Trockenfliegenfischen meist sehr feine Vorfächer Verwendet werden.

Mit Trockenfliegen können Sie hauptsächlich solche Fische fangen, die nach Anflugnahrung "steigen", also Insekten von der Wasseroberfläche fressen.

Dabei werden künstliche Fliegen verwendet, welche auf der Wasseroberfläche treiben. Dies wird durch Fetten der Fliege und die Verwendung schwimmenden Materials erreicht. Durch Trockenfliegen werden in aller Regel erwachsene Wasserinsekten imitiert, entweder solche, die sich zur Eiablage auf den Oberflächenfilm des Gewässers setzen ( Imagos), solche, die gerade aus der Larvenhülle schlüpfen und die Wasseroberfläche durchbrechen (Emerger) oder nach der Eiablage abgestorbene Insekten, die mit ausgebreiteten Flügeln auf der Wasseroberfläche treiben (Spent).
Außerdem fallen unter die Trockenfliegen auch die Nachbildungen von Landinsekten, wie beispielsweise Heuschrecken, Ameisen oder Käfer. Die von Bäumen und Büschen ins Wasser fallen.

Gerät:
Rute: AFTMA 4-6
Rolle: 4-6
Schnur: WF oder DT schwimmend
Vorfach: Geflecht oder konisch gezogen Spitzen 0,12-0,18
Tippetmaterial: 0,12-0,18 Mono oder Fluocarbon
Schwimmpräparat (für Fliegen) und Sinkpaste (fürs Vorfach)
Amadou oder besser Samadou (ist billiger und funkt. auch) zum trocknen der Fliege
Und Trockenfliegen natürlich
Ansonsten die Standardausrüstung des Flifis

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2

Mittwoch, 26. Mai 2010, 18:36

Servus Christian ! /ToP

Ganz großes Lob für deinen tollen Beitrag über das Trockenfliegenfischen.
Vielleich kommen durch so gute Beiträge noch mehr zu unserer Fliegenzunft !
Einmal mit dem Fliegenfischervirus infisziert und es gibt keine Heilung.

Lg. Peter

Tschiste

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3

Mittwoch, 26. Mai 2010, 20:19

Zitat

Original von Oberesalzach.
Servus Christian ! /ToP

Ganz großes Lob für deinen tollen Beitrag über das Trockenfliegenfischen.
Vielleich kommen durch so gute Beiträge noch mehr zu unserer Fliegenzunft !
Einmal mit dem Fliegenfischervirus infisziert und es gibt keine Heilung.

Lg. Peter


Danke Peter

Du hast recht, heilungschancen gleich null :D

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Mittwoch, 26. Mai 2010, 20:49

Ich war schon bei den besten Ärzten - es hilft alles nichts :D

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Donnerstag, 27. Mai 2010, 09:27

Mir haben sie als Heilung geraten, sich die Arme und den Kopf chirurgisch entfernen zu lassen, aber mit den Nebenwirkungen komm ich nicht klar............. wie soll man da noch ein anständiges Schnitzel oder Steak verdrücken können.


Vielleicht noch als Ergänzung zu den verwendeten Klassen, ganz typisch zum Trockenfliegenfischen ist in meinen Augen die Klasse 3#, sie erlaubt einen noch feinere Präsentation der Fliege.
Ich schnapp mir die Fliege und geh fischen.

jonny73

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6

Donnerstag, 26. Mai 2011, 11:43

Zitat

Original von Tschiste

Zitat

Original von Oberesalzach.
Servus Christian ! /ToP

Ganz großes Lob für deinen tollen Beitrag über das Trockenfliegenfischen.
Vielleich kommen durch so gute Beiträge noch mehr zu unserer Fliegenzunft !
Einmal mit dem Fliegenfischervirus infisziert und es gibt keine Heilung.

Lg. Peter


Danke Peter

Du hast recht, heilungschancen gleich null :D



Super, vor 2 Wochen hab ich noch überlegt - es wird wieder mal Zeit fischen zu gehen und schau paralell dazu im Internet....

Nach diesen ganzen Beschreibungen, Erzählungen und Bildern vom Fliegenfischen höre bzw sehe bringe ich das nicht mehr aus meinem Kopf...

Ich glaub mich hat der Virus auch erwischt obwohl ich dass eigentlich gar nicht vorhatte... (ggg) ;)

lg

Roland
LG

Roland

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Donnerstag, 26. Mai 2011, 11:51

Top Beitrag.

Gefällt mir =)))
Allen ein kräftiges Petri
und
Tight Lines

jojo

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8

Donnerstag, 26. Mai 2011, 11:55

]hi Jonny

wen du einmal anfängst übers Fliegenfischen
nachzudenken, dann hat dich der Virus schon
in der Hand.Und wen du auch noch beim Wasser
warst,und vielleicht noch eine Forelle an der Fliege
ist, dann hat es dich sich erwischt und du kannst
nicht mehr loslassen.

mfg:Günter
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9

Donnerstag, 26. Mai 2011, 12:08

Hi Jonny!

Ich kann mich da Günter emotional nur anschliessen.........
Ich war passionierter Allroundfischer,bis mir meine Frau vor drei Jahren zum Geburtstag eine Setfliegenrute geschenkt hat.

Ich ging sofort in den Garten,begann auf der Wiese mitten in der Großstadt zu werfen............

Seitdem gehe ich gut 50 mal pro Jahr Fliegenfischen,weil alleine das Gefühl,dass Du IM Wasser stehst,das kristallklar Deine Füße umspielt ist sehr schön.......

Vor allem die Trockenfischerei ist wohl die Königsdiziplin in der Fliegenfischerei,geht an meinem Bach übrigens vorzüglich.
Nur muß man sich wie ein Indianer von flußabwärts her anschleichen und trotzdem sehen sie einen auf 10m......
Habe in den letzten Jahren auch viel in Bächen,Flüssen mit vielen Besatzfischen geangelt,diese Fische tolerieren eindeutig mehr.........
Es gibt aber auch Stunden,wo es sehr schwer ist(Sonne,klares Wasser)
Mit Ghostkarp hab ich mal richtig um jeden Fisch kämpfen müssen.Das ist aber dann auch eine schöne Herausforderung,da freut man sich über jeden Fisch.....

Andere Fischereiarten(Raubfisch,Karpfen)werden von mir nur mehr nichtvorbereitet als "Lückenfüller" und ultrakurzsessions praktiziert und nur dann,wenn die Fliegenfischerei aus Zeitgründen oder wegen Hochwasser nicht möglich ist...

So hat mich das Fliegenfieber gepackt,wobei ich mich sicherlich noch immer als lernenden Anfänger bezeichne.......

L.G.Bernhard
Huchen muß man suchen!

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »koppenkitzler« (26. Mai 2011, 12:14)


jonny73

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10

Donnerstag, 26. Mai 2011, 12:32

@jojo
ja ich glaub mich hat's schon ein bisschen erwischt .... denke gerade daran wie ich früher mühselig bis zu den Knien im Wasser gestanden bin und den Stoppel im auf und ab geworfen habe um mit Glück mal ne Äsche zu erwischen... dabei gebs bei uns in der Salzach super Plätze zum Fliegenfischen wo wirklich selten Leute sin (muss man nämlich ein Paar meter gehen .. -)


@ koppenkitzler
wenn mir meine Frau heute ein Fliegenset schenken würde würde ich wahrscheinlich um Mitternacht noch mit der Stirnlampe probieren... ;)

Ein Frage hab ich aber noch, geht da Werfen eigentlich stark in die Schultern ?
Ich frage deswegen weil ich eine langwierige Verletzung in der re. Schulter habe und nach Möglichkeit Überanstrenungen und längere Überkopfarbeiten eher vermeiden sollte !

Lg

Roland
LG

Roland

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11

Donnerstag, 26. Mai 2011, 12:39

Na ja,der Schultergürtel wird schon ordentlich beansprucht.
Aber wenn Du eine leichtere Rute hast,z.B.eine 4er oder maximal 5er,ist schon weniger Anstrengung vorhanden,zusätzlich vielleicht Rollwurf am Anfang,da Drückt man mehr.......
Probieren!!
So arg wie beim Tennisspielen ist es nicht.......

Bernhard
Huchen muß man suchen!

jojo

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12

Donnerstag, 26. Mai 2011, 13:15

]hiJonny

Da muss ich gleich einmal einhaken.Es gibt einige Anfänger
denen Tut alles Weh nach einen halben Tag Fliegenfischen.
Das liegt aber nicht daran das jetzt am ganzen Gerät
etwas schweres daran wehre.
Der größte Fehler ist, das die Gerte falsch geführt wird.Die Anfänger
machen den großen Fehler,nur das Handgelenk zu verwenden.Auch
bei mir war das so ein Fehler der sich am Anfang sehr häufig eingeschlichen
hat.Bis ein erfahrener Fliegenfischer mir sozusagen unter die Arme gegriffen
hat.Der sagte nur strecke die Hand aus,was ich auch machte,und er befestigte
die Gerte so an meiner Hand so das ich diese nur mehr gestreckt benutzen konnte.
Und siehe da,es kamen keine Gelenkschmerzen mehr auf.
Ich muss auch sagen es wahr die Hölle die Umstellung.Aber die Würfe
wurden in der Länge gleich 2x so lang,und ich kam an Plätze ran,von denen
ich vorher nur Träumen konnte.
Und der Sinn der Geschichte:Wann du es kannst dann verlernst es nicht mehr,
den das Verankert sich so im Kopf, das es Automatisch von der Hand geht.

mfg:Günter
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13

Donnerstag, 26. Mai 2011, 13:21

Das ist wahr Günter,

Johnny hat aber Schulterprobleme,das ist schwierig dann..

Ich machte den Anfängerfehler mit dem Handgelenk nicht,da ich früher sehr viel Tennis gespielt habe und die Armbewegungen teilweise ähnlich sind,finde ich....

L.G.
Bernhard
Huchen muß man suchen!

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14

Donnerstag, 26. Mai 2011, 13:25

Zitat

Original von jonny73
Ein Frage hab ich aber noch, geht da Werfen eigentlich stark in die Schultern ?
Ich frage deswegen weil ich eine langwierige Verletzung in der re. Schulter habe und nach Möglichkeit Überanstrenungen und längere Überkopfarbeiten eher vermeiden sollte !

Lg

Roland


Hallo Roland

Bernhard hat es eigentlich eh schon beantwortet, aber wenn man sehr ökonomisch (umschreibung für Faule wie micht :D) wirft gibt es keine Probleme.

Das heißt:

Rollwurf http://www.youtube.com/watch?v=1Zv6k_bJUFo&feature=related

Switchcast http://www.youtube.com/watch?v=UFDPIn0L0Uw

und nicht wedeln, ich weiß es schaut super aus ein Fliegenfischer im Fluß xx meter Leine in der Luft..., ein Künstler, mag schon sei aber anstrengend wenn man 10 Stunden am Wasser ist.
Ich persönlich fische mit so wenigen Leerwürfen wie möglich, nicht so elegant aber auch nicht so anstrengend. :D


Tight Lines
Christian

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Donnerstag, 26. Mai 2011, 13:55

Danke für die Antworten,

so wie in dem Video sollte es kein Problem sein ... auch glaube ich nicht dass ich mit den Handgelenken grössere Fehler Probleme haben werden da ich nach Studie von ein paar Videos ungefähr verstanden habe wie die Wurftechnik funktioniert - aber zwischen Theorie und Praxis sind ja bekanntlich grosse Unterschiede !

Ich hab einige Jahre Kampfsport gemacht, u. a. auch eine Chinesische und hier lernt man die Kraft dementsprechend zu übertragen - und möglichst weiche, fliesende Bewegungen mit wenig Kraft aber maximaler Wirkung zu erzeugen. Das hat einfach ausgeschaut war aber nicht so leicht umzusetzen und die Handgelenke und Ellbogen mussten eine Linie ergeben ! ;)

Einzige Problem sehe ich im Überkopfwurf wenn ich ihn über eine längere Zeit machen müsste, aber es gibt ja Alternativen !

Lg

Roland
LG

Roland

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16

Donnerstag, 26. Mai 2011, 13:58

Hallo Roland!

Wie Christian schon gesagt hat:

Das ökonomische Werfen ist das Um und Auf!

Doch das kommt erst mit grösserer Erfahrung "von selbst"

Nicht die Wurfweite ist wichtig,sondern WIE Schnur,Vorfach und Fliege am Wasser aufsetzen!
Die schönsten Fische sind meistens in völlig normaler Reichweite im Radius unter 10 m!

Ich würde Dir aber empfehlen,einen Fliegenfischerkurs zu besuchen oder(bessere Idee und billiger)mit einem "alten Fuchs" zusammen das Wasser unsicher zu machen,da siehst Du dann Ökonomie pur,außer er will ein Showfischen veranstalten um Dich zu beeindrucken!

L.G.Bernhard
Huchen muß man suchen!

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17

Donnerstag, 26. Mai 2011, 14:36

Hallo Bernhard,

ja, das glaube ich auch, es eine Sache der Ökonomie (bedingt durch Können), und nicht der Kraft. Ist wie im Kampfsport wenn du schnell und hart schlagen willst muss du die Kraft rausnehmen und die Technik perfektionieren, Kraft behindert dich nur.

Ich hab mir jetzt die Videos angeschaut und es sollte kein grosses Problem sein, da die Arme sehr nah am Körper sind und somit auch die Belastung nicht so gross ist !

Für mich wäre es nur problematisch wenn man die Arme immer vom Körper weg, oder über Kopf halten müssten (wie z.B. Volleyball oder Handball )!

Ich werd's auf alle Fälle mal probieren !

Leider kenne ich keinen "alten Fuchs"... der Fliegen fischt, ich kenne nur ein Gasthaus was so heisst wobei im Sommer in der Küche könnte man da schon nach Fliegen fischen ... ;)
Lg

Roland
LG

Roland

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Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von »jonny73« (26. Mai 2011, 14:44)


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Donnerstag, 26. Mai 2011, 14:42

Ja Roland,ich wünsche Dir,dass Du erst die Arme weit vom Rumpf weg strecken wirst,wenn Du die erste große Forelle der Kamera entgegenstreckst!

In diesem Sinne Petri Heil oder besser Tight Lines!

:schwimm:

Bernhard
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jonny73

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19

Donnerstag, 26. Mai 2011, 14:48

Danke und wenn ich meine erste grosse Forelle fange dann ist meine Schulter sicherlich dass letzte an was ich denke ;) )gri.ns )gri.ns )gri.ns
LG

Roland

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20

Donnerstag, 26. Mai 2011, 14:51

mir tut auch momentan mein rechter arm ziemlich weh (baustelle, volleyball etc.) der rollwurf hat gestern auch mit der linken recht gut funktioniert *g* :-) nur der anhieb ging oft ins leere *g*

lg nicolas

jonny73

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21

Donnerstag, 26. Mai 2011, 15:00

Zitat

Original von Nixn44
mir tut auch momentan mein rechter arm ziemlich weh (baustelle, volleyball etc.) der rollwurf hat gestern auch mit der linken recht gut funktioniert *g* :-) nur der anhieb ging oft ins leere *g*

lg nicolas



Willkomen im Club !! Wel:
LG

Roland

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Freitag, 27. Mai 2011, 11:32

Öfter mal handwechseln /wItz /wItz

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Freitag, 27. Mai 2011, 11:45

Zitat

Original von Oberesalzach.
Öfter mal handwechseln /wItz /wItz


jo ich erfinde jeztt eh den backhand-left-righthand-change-switch-cast... ganz easy *g*

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Freitag, 27. Mai 2011, 11:56

Hi!

Ich habe an der Mur bei Judenburg voriges Jahr einen einarmigen Aufseher kennengelernt,der die Trockenfliege sauber und leicht ohne nennenswerte Leerwürfe in der Flußmitte zart präsentierte,während er mit mir parlierte.

Ich schätze,dass das 15-20 m waren!!! /KoPf

Auf jeden Fall blieb mir die Spucke weg ;)

Und es bleibt Hoffnung für alle Verletzten und Versehrten! /wItz Io)

Bernhard
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Freitag, 27. Mai 2011, 12:00

Hallo Bernhard

Wenn du mir jetzt auch noch erzählst er bindet die Fliegen selbst und er knotet sie auch mit einem Arm ans Vorfach dann ziehe ich meinen Hut )Hu