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Thayafischer

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1

Dienstag, 6. August 2013, 17:52

Frage an euch Profis

]hi Forianer

Hab jetzt mal eine Frage an euch bezüglich Jigköpfe.

Da es in der Thaya des öfteren eine Materialschlacht der Superlative ist,
habe ich schon mit dem Gedanken gespielt die Jigköpfe selber zu gießen. /KoPf

Hier mal ein Link dazu.

http://www.youtube.com/watch?v=pDWueUCzADo

Hat schon jemand Erfahrungen mit sowas gemacht und/oder
lohnt sich das überhaubt ? /KoPf

Danke schonmal für eure Antworten. Io)
Lieber Kleinfisch als kein Fisch (1.

Gruß Roman

sitt

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2

Dienstag, 6. August 2013, 21:48

Also Profi bin ich keiner ;) aber ich hab auch schon einige Materialschlachten verloren!

Ich giesse mir meine Jigs,Birnen und Karpfenbleie und sogar meine Futterkörbe selbst.
Nur muss ich jetzt sagen dass ich Dachdeckerbleiabfälle bei uns in der Firma umsonst bekomme.

Bestellt habe ich meine Gussformen bei Bleigussformen.de,eine Form für mehrere Jigs bzw.Bleie
kostet so um die 15 Euronen Wirbel und Ösen gibts dort auch für kleines Geld,Jighaken und Gitterblech für Feederkörbe kannst du auch bestellen.

Wenn ich die einmalige Anschaffung der Gussform und den Gasverbrauch vom Gaskocher mit dem ich das (für mich kostenlose) Blei schmelze jetzt nicht mitrechne,kostet mich das in etwa

Jigkopf 4/0 VMC Haken ca.15 Cent
Birnblei mit Wirbel ca.3 Cent
Karpfenblei mit Öse ca.4 Cent
Futterkorb mit Wirbel in Öse ca.17 Cent

Plus etwas Arbeitszeit welche ich ebenfalls nicht rechne weils mir Spass macht Blei zu giessen.

Etwas an Werkzeug brauchst du noch:

Beisszange um die Gussreste abzukneifen Eine Feile für den Feinschliff Schraubzwingen zum fixieren der Formen sind auch sehr hilfreich
Ein Paar Arbeitshandschuhe hast du bestimmt auch wo rumliegen


Ich hoffe dir weitergeholfen zu haben probiers aus viel spass beim giessen
wenns noch fragen gibt: nur zu!!!

Lg.SITT
Lg.SITT

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3

Dienstag, 6. August 2013, 23:11

Ich habe mir noch nie daqs blei selbst gegossen aber ich schwöre auf die jigs von VMC

Ps: Ich bin auch nicht unbedingt ein Profi )Oh
Mfg Irrseefischer

Check out:

http://irrseefischer.jimdo.com

Lupus

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4

Mittwoch, 7. August 2013, 06:38

Da bin ich aber fast "froh", dass sogar einer, der sich besser mit Gummifischangeln als ich auskennt, dieselben Probleme haben, die mir das Gummifischangeln verleiden.

Das einzige, wo ich glaube, dass es ein bissl geholfen hat, waren die Jigköpfe, die man "Erie-head" oder irgendwie so ähnlich nennt. Jedenfalls eher so flache, schaufelförmige.

Die ganz runden sind eh völlig sinnlos, denn bei denen legt sich der Gummifisch nur zur Seite, und bleibt hundertprozentig hängen, wogegen er sich bei diesen flachen Köpfen eher aufstellt.

Ich hatte aber auch damit oft Hänger. Ich glaube, in stehenden Gewässern ist das Gummifischangeln sowieso ganz schlecht, entweder bleibt man an versunkenem Holz oder Seerosen oder Unterwasserkraut hängen.

Mit normalen Spinnködern kann man sich leichter durchjonglieren.

Thayafischer

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Mittwoch, 7. August 2013, 14:21

Danke für eure Antworten. :dank:

@sitt: am Werkzeug solls nicht scheitern, da ist genug davon vorhanden. :D

Werd mir die Sache nochmals durch den Kopf gehen lassen und dann
spontan entscheiden. Aber warscheinlich schlägt dann das "Muss ich ausprobieren Syndrom" wieder zu. /wItz /wItz /wItz
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Gruß Roman

sitt

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6

Sonntag, 11. August 2013, 21:44

Mir ist noch was zum Thema eingefallen!

Solltest du wirklich mit dem selbergiessen beginnen und du möchtest wirklich scharfe
Jighaken verwenden bekommst du bei Uli Beyer bzw. Angel Ussat die Sichelhaken von Matzuo
zum selbergiessen!
Das sind die schärfsten Haken die ich kenne,allerdings sind sie etwas klein geraten d.h.
wenn du 4/0er VMC verwenden würdest kannst du getrost 5/0er Sichelhaken nehmen!!

Lg.SITT

@Gerhard komisch gerade weil ich damit sehr viele Hänger habe verwende ich so gut wie nie
Erie Köpfe die heben beim anjiggen bauartbedingt am wenigsten hoch ab und setzen sich
aufgrund ihrer "Ankerform" gerne zwischen Steinen fest.

So waren zumindest mein Erie erfahrungen.
Lg.SITT

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »sitt« (11. August 2013, 21:53)


Lupus

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Montag, 12. August 2013, 06:40

Zitat

Original von sitt



@Gerhard komisch gerade weil ich damit sehr viele Hänger habe verwende ich so gut wie nie
Erie Köpfe die heben beim anjiggen bauartbedingt am wenigsten hoch ab und setzen sich
aufgrund ihrer "Ankerform" gerne zwischen Steinen fest.

So waren zumindest mein Erie erfahrungen.


Hallo Sitt !

Das ist aber eine interessante Antwort !
Auf das bin ich nämlich nie gekommen. Ich hatte nämlich wirklich manchmal Hänger, bei denen es keine Chance zum lösen gibt, und erklären konnte ich sie mir nicht, weil wenn es Kraut oder Seerosen ist, krieg ich es mit jedem normalen sonstigen Spinnköder raus.

Irgendwie scheint das Gummifischangeln eine Sache zu sein, die sich mir nicht richtig erschließt.

sitt

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Montag, 12. August 2013, 20:07

Wie gesagt das sind nur meine erfahrungen,bei hängerträchtigem Grund verwende ich am liebsten einen Bananenkopf der hebt/wippt sich leichter an und ist eher schlank.

Mein Universalkopf ist allerdings der Rundkopf mit ihm suche ich schnell grosse Flächen ab und
lasse ihm bei grundkontakt keine Zeit um seitlich umzufallen.

Lg.SITT
Lg.SITT

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Dienstag, 13. August 2013, 06:20

Bananenköpfe, hab ich noch nie gehört.
Jetzt hab ich grad im Hikikatalog nachgeschaut, sind das die die dort Stand up oder so heißen ?
Rundköpfe habe ich, aber mir kommen die irre schwer vor.
Ich fisch nur in stehenden Gewässern auf Raubfisch, und da glaube ich muss man viel leichtere nehmen.

Gummifischangeln ist glaube ich eine Wissenschaft an sich schon. Unser Verein hatte vor ein/zwei Jahren mit einem Gastvortragenden einmal einen Kurs "Gummifischangeln" abgehalten und jetzt tuts mir leid, dass ich das nicht angehört habe, Damals hab ich mir gedacht "z´wos brauch ich des"

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Dienstag, 13. August 2013, 09:15

Hallo,

Bananen Jigs schaun so aus: [URL=http://www.google.com/imgres?q=bananen+jigkopf&sa=X&biw=1408&bih=648&tbm=isch&tbnid=xOt9eyo8wI5SIM:&imgrefurl=http://www.fischundfang.de/So-faengt-man/Zielfische/Zander/Zielfisch-Zander-Kopf-Kurs&docid=-12qUheac200-M&imgurl=http://www.fischundfang.de/var/plain_site/storage/images/media/images/5_bananenkopf_ret_opt/66197-1-ger-DE/5_Bananenkopf_ret_opt_lightbox.jpg&w=341&h=216&ei=AdwJUvK-IcSC4ASbn4DADg&zoom=1&iact=hc&vpx=336&vpy=307&dur=2193&hovh=172&hovw=272&tx=160&ty=97&page=1&tbnh=159&tbnw=250&start=0&ndsp=30&ved=1t:429,r:25,s:0,i:159]KLICK[/URL]

Zum Thema: am liebsten verwende ich normale Rundköpfe, weil hier für mich erstens der Grundkontakt am besten durchkommt und dann auch noch die Bissanzeige gut ist. Ich hasse diese Erie Dinger deshalb, weil die Bissanzeige meiner Meinung nach schlecht bzw. gewöhnungsbedürftig ist.

Anders als der Rundkopf kommt ein Erie nämlich 2 mal am Boden auf. ICh weiss zwar nicht warum, aber wenn immer ich diese Köpfe verwende habe ich bei jedem mal absinken mehrfachen Grundkontakt.

Lupus

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11

Dienstag, 13. August 2013, 09:56

Mir hatte diese Eerie mal wer empfohlen mit der Begründung, ich kann sie ganz ganz langsam über den Grund rutschen lassen und hab weniger Hänger.

Aber ich bin sowieso kein Fachmann für Gummifischen, das muss eine Wissenschaft sein. Die einzigen Fische die ich fing, waren, wenn mir dieses laaaangsame faulenzermethodefischen zu blöd wurde und ich einmal schneller kurbelte, ich Hechte fing.......

Sigal

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12

Dienstag, 13. August 2013, 10:34

Hallo Gerhard,

ich denke es ist eine Glaubenssache wie alles beim fischen. Wenn man nicht weiß das es funktioniert und man kein Vertrauen in die MEthode hat dann wird man auch nix fangen. Ich hab heuer bis jetzt wirklich super gut in der Donau gefangen. Mindestens 2 Fische bei jeder Ausfahrt. Dabei habe ich heuer immer auf genau 2 verschiedene Gummis gefangen. Einen weißen und einen pechschwarzen.

Eine Wissenschaft ist es nur, wenn man eine draus macht. Ansonsten ist es wirklich ein einfaches fischen. Grundvoraussetzung ist aber eine Rute mit der man wirklich jede noch so kleine Aktion am Köder bis ins Handgelenk spürt. Sonst mach jiggen keinen Spaß. ;)

Lupus

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Mittwoch, 14. August 2013, 06:46

Vielleicht funktionieren Gummis in stehenden Gewässern schlechter.
Kann schon sein, dass dort vielleicht der tote Köder am Grund besser wirkt.

Nur, interessiert hätte es mich schon, einmal einen Zander "alibihalber" auch auf Gummi zu fangen und nicht immer nur auf totes Köderl.....